Jasskarten: Verteilmethoden
RegelnKartenverteilung
Schweizer Besonderheit: Gegenurzeigersinn
Eine typisch schweizerische Eigenheit beim Jassen ist die Verteilrichtung:
- Während in der ganzen Welt Karten im Uhrzeigersinn ausgegeben werden, geben die Schweizer im Gegenurzeigersinn aus und spielen auch im Gegenurzeigersinn
- "Immer der Ohrfeige nach", wie es so schön heisst – das gilt zumindest für die meisten Rechtshänder
Standard-Verteilmethode (3×3):
Die häufigste Methode beim Schieber:
- Der Kartengeber verteilt jedem Spieler dreimal 3 Karten
- Im Gegenurzeigersinn, beginnend rechts vom Geber (Vorhand)
- Total: 9 Karten pro Spieler
Es gibt aber auch Ausnahmen. Zum Beispiel:
- Bei Varianten wie Tschau Sepp wird nicht das ganze Deck verteilt
- Beim Bieter, wo nur zu Dritt gespielt wird und bei der ersten Runde 2×5 Karten ausgespielt werden pro Spieler
- Beim Molotow, wo meistens mehr als vier Spieler teilnehmen
Die 3×3-Methode im Gegenurzeigersinn ist aber die klassische Schweizer Variante.
Häufige Fragen zu Jasskarten: Verteilmethoden
Die klassische Schweizer Methode ist 3×3 im Gegenurzeigersinn, beginnend rechts vom Geber (Vorhand). Der Kartengeber verteilt jedem Spieler dreimal 3 Karten.
Das ist eine typisch schweizerische Eigenheit. Während weltweit im Uhrzeigersinn gespielt wird, geben und spielen die Schweizer im Gegenurzeigersinn – "Immer der Ohrfeige nach".
Ja, bei Varianten wie Tschau Sepp, Bieter (2×5 Karten bei erster Runde) oder Molotow (mehr als 4 Spieler) wird anders verteilt.
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